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Die Breede summt

Wildbienen-Nisthilfen

Wir entdecken die vielseitigen, faszinierenden wilden Schwestern der Honigbienen. Sehr viele von Ihnen leben solitär. Je vielfältiger die Pflanzenwelt im Garten ist, umso größer ist die Anzahl an unterschiedlichen Arten. Wir bringen seit Ende 2018 Nisthilfen an und bieten so neben der Nahrung auch Unterkünfte. Mit offenem Blick erleben wir eine neue, zauberhafte und bisher unbekannte Welt... 


Birken-Holzstapel mit integrierten Nisthilfen

Integrierte Nisthilfen

Integrierte Nisthilfen

Schon ein lang stehender Holzstapel bietet Unterschlupf für Käfer, Raupen oder Spinnen. Wir integrieren zusätzlich Wildbienen-Nisthilfen in den Holzstapel. Sehr einfach lassen sich gefüllte Tonröhren integrieren. Wir haben sie gebraucht über eBay erstanden. Die Tonröhren können nun mit unterschiedlichen Nisthilfen bestückt werden. Hier bieten sich Schilfmatten (gerollt und auf entsprechende Länge gekürzt) oder Dosenhotels an. Wir entscheiden uns für Dosenhotels, die mit Schilf-, Bambus- und Roggenröhrchen bestückt werden. Die einzelnen Hotels werden mit einem Drahtgitter vor Vögeln geschützt.

Holzstapel erstellen

Holzstapel erstellen

Materialien Alte Dachpfannen aus Ton, Seitenbretter, alte Tonröhren, Dachlatten, etwas Naturschotter, gebrauchte Palette

Durchführung Mit dem Teil der Palette, den Seitenbrettern und den Dachlatten bauen wir zunächst den Holzrahmen. Den Untergrund Schottern wir ca. 20cm, stellen anschließend den Rahmen auf und richten ihn aus. Nun stapeln wir das Holz Scheit für Scheit auf. An beliebigen Stellen integrieren wir die noch leeren Tonröhren, insgesamt acht Stück. Abschließend verlegen wir die Dachziegel.

Wildbienen-Nisthilfen befüllen

Wildbienen-Nisthilfen befüllen

Materialien Dosen, Schilf- und Roggenstrohröhrchen, Lehm oder Leim, Drahtnetz (Maschenweite ca. 1,5x1,5cm) Holzstäbchen.

Die scharfe Kante der Dose sollte mit einem Dosenöffner entfernt werden. Lehm auf den Dosenboden füllen (1 cm) und Röhrchen einstecken. Wir stellen in die Mitte einen beliebiges Holz ein. Wichtig ist, dass es etwa 3 cm länger ist als die Röhrchen. Es ist der sogenannte Abstandshalter an dem wir das Gitter befestigen (tackern) und den Draht dann über die Dosenränder ziehen.

Anschließend warten wir, bis der Lehm getrocknet ist und stecken die Dosen in die Tonröhren des Birkenholzstapels.


Nisthilfe aus bemalter Konservendose

Idee und Materialien

Idee und Materialien

Idee Ein einfaches Insektenhotel ist eine mit Röhrchen gefüllte Konservendose. Ein solches Hotel ist schnell erstellt und bietet zahlreichen Wildbienen Platz zur Eiablage und zum Schutz. Ein solches Insektenhotel kann auch ein schönes, individuelles Geschenk sowie eine sinnvolle Idee zum Upcycling sein...

Erforderliche Materialien Die Dosen können individuell und frei gestaltet, bemalt oder verziert werden. Jedoch mindestens erforderlich sind Röhrchen wie z.B.aus Schilf oder Holz, die Konservendose und Kleber oder Lehm. Der Durchmesser der Röhrchen soll zwischen 4 und 10mm liegen, die Länge der Röhrchen mindesten 8-10cm sein.

Zusammenbau

Zusammenbau

Zusammenbau, Schritt 1 Die Flügel sind ausgeschnitten aus Kunststoffflaschen und werden mit den Augenbolzen am größten Holz durch die Dose festgeschraubt. Nun füllen wir Lehm oder alternativ Leim in die Dose, um den Röhrchen etwas Halt zu geben und damit sie hinten abgeschlossen sind.

Zusammenbau, Schritt 2 Wir stecken alle Hölzer und Röhrchen ein. Wichtig ist, dass sie bis unten durchgeführt werden. Nun stellen wir die Dosen zum Trocknen-fertig.

Wichtiger Hinweis Die Dosen sollten draußen regengeschützt aufgehängt werden. Hier bietet sich ein Dachvorsprung o.ä. an. Damit Specht und andere Vögel die Röhrchen nicht leeren oder gar rausziehen sollte hier noch ein Maschendraht mit mindesten 2cm Abstand zu den Röhrchen vorgebaut werden. Die Maschenweite sollte nicht kleiner als 1,5x1,5cm sein. Damit können die Wildbienen in die Röhrchen fliegen und sind geschützt.

13.12.2020 - Wildbienen-Nisthilfen aus Dosen


Im Rahmen des „Wettbewerbs Deutschland summt - wir tun etwas für die Bienen“ erstellten Lara und Merle dieses Video. Nisthilfen aus Dosen - ganz einfach gemacht.



04.06.2020 - An der Palettenunterkunft

Die Palettenunterkunft in der Hotspotzone am Parkplatz. hier ist unser Konzept Nahrung und Unterkunft in einem Element zu verbinden. Am besten sind die Schilfröhrchen gefüllt. Auch der Tonstein sowie die Hartholzlöcher bieten eine Unterkunft für Wildbienen.

Südseite
Südseite
Südseite Naturhölzer
Südseite Naturhölzer
Ganz schön gut gefüllt - Schilfröhrchen
Ganz schön gut gefüllt - Schilfröhrchen



07.04.2020 - Mauerbienen am Schwedenschuppen - schaut mal rein









04.04.2020 - Die einfachste Insekten-Nisthilfe: Pflanzenstängel

Einige Bienen verwenden zum Nisten ausschließlich abgebrochene oder abgeschnittene markhaltige Stängel. Geeignet sind hier insbesondere Brombeeren, Himbeeren, Heckenrosen, Disteln oder Beifuß. Holunder wird nur im Notfall verwendet. Es genügt einfach, sie in langen Stücken vertikal orientiert an den Gartenzaun zu befestigen. Wie man sieht, war hier ein Besucher drin... Tipp: Die meisten Bienen nisten nur 1x pro Jahr. Somit schlüpft die Nachkommenschaft erst 10-12 Monate nach der Bebauung. So lange müssen die Stängel an Ort und Stelle belassen werden. Für diese Bienenart ist dieser Stängel dann unbrauchbar geworden. Gelegentlich wird er dann von anderen Bienen genutzt. Noch ein Tipp: Dicke Königskerzenstängel neigen dazu zu reißen. Den Stängel mit Draht fest umwickeln.

Typische Besiedler: Keulhornbienen, Maskenbienen, Stengel-Mauerbiene, Dreizahn-Mauerbiene

Brombeeren-Stängel
Brombeeren-Stängel
Stängel am Zaun befestigt
Stängel am Zaun befestigt
Nur der Brombeerenstängel wurde besiedelt, nicht der Holunder-Stengel
Nur der Brombeerenstängel wurde besiedelt, nicht der Holunder-Stengel



Februar 2020 - Hummelhaus vom NABU Südbaden

15.02.2020: Zunächst stellen wir den leeren Karton in das Haus und markieren die Öffnung. Der Gummischlauch wird eingesteckt, der Karton ausgerichtet und anschließend die trockenen Sägespäne eingefüllt. Die Kapok-Wolle wird locker gelegt. Anschließend schließen wir den Karton und beschweren ihn. Dach drauf. Wir stellen die Kiste auf die ausgerichteten Bretter - und beschweren das Dach. Das Hummelhaus hat die Einflugschneise Richtung Südost und wird beschattet.

Karton wird ins Haus gestellt
Karton wird ins Haus gestellt
Auffüllen der Sägespäne
Auffüllen der Sägespäne
Kapok-Wolle
Kapok-Wolle
Die Bretter sind ausgerichtet
Die Bretter sind ausgerichtet
Einflugschneise Richtung SE
Einflugschneise Richtung SE



Januar 2020 - Komplettierung der Paletten-Unterkunft

31.01.2020: Die Grundlage setzten wir schon im Juni 2019. Wir integrieren Pflanzbereiche in die Paletten-Unterkunft. Nahrung und Nisthilfen in einem Komplex. Die Paletten-Unterkunft ist zudem gut einsehbar und ein toller Blickfang vom Fußweg am Südrand unseres Grundstücks. Wir testen zahlreiche Nisthilfen wie Hart- und Weichhölzer, Rund- und Kanthölzer, Strangfalzziegel mit Löchern, Dosen mit Röhrchen, Schilf in Tonröhren, beebricks und beepots, Ton- und Ziegelsteine mit Löchern und vieles mehr. 

Paletten mit Aussparungen für die Pflanzbereiche
Paletten mit Aussparungen für die Pflanzbereiche
Erste Aktionen
Erste Aktionen
Füllhölzer aus Hartholz
Füllhölzer aus Hartholz
Vorderansicht
Vorderansicht
Ansicht Süd
Ansicht Süd



Weitere Ideen zu Nisthilfen für Insekten findet Ihr hier:

Aus unserem Wettbewerbsbeitrag „Deutschland summt“ 2020 

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/die-breede-summt-nisthilfen-fuer-insekten-lebensraum-und-naturmodule/

Aus unserem Wettbewerbsbeitrag „Deutschland summt“ 2019

https://wettbewerb.wir-tun-was-fuer-bienen.de/eintrag/die-breede-summt/





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